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Education // SCI.VI. Lectures

Die Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung ist heute ein viel diskutiertes Thema und meint oft ganz unterschiedliche Phänomene. Das Spektrum reicht von der Kommunikation der Wissenschaft mit einer unspezifizierten aber möglichst breiten Öffentlichkeit (z.B. Wissenschaftsmarketing und -journalismus) über den Wissenstransfer im innerwissenschaftlichen Diskurs bis hin zum Dialog über Wissenschaft mit dem Bemühen um Legitimation und Popularisierung von Wissenschaft. Der Forschungsschwerpunkt Wissenschaftsvisualisierung (SCI.VI.) im Zentrum für Medien der Muthesius Kunsthochschule Kiel erforscht eine spezifische Perspektive auf das Phänomen der Wissenschaftsvermittlung: der künstlerisch-gestalterische Umgang mit wissenschaftlichen Arbeiten und universitärer Forschung sowie die Analyse der daraus resultierenden Erkenntnisse. Begleitend zur Forschungsarbeit bietet der Forschungsschwerpunkt SCI.VI. ein interdisziplinäres Lehrangebot an, das sowohl Studierenden der MKH als auch der CAU (Christian-Albrechts-Universität) offen steht.

Zum Angebot gehören u.A. Seminare, Workshops und die Etablierung einer Arbeitsgruppe, die Studierende und die beiden SCI.VI.-Mitarbeiter Sebastian W. Hoggenmüller und Michel Magens in einen regen und fortlaufenden Diskussionsaustausch setzt. Gerahmt werden die unterschiedlichen Formate durch einzelne Vortragsveranstaltungen, in denen Forschungsarbeiten externer Gäste und Hochschulmitglieder vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. Grundsätzliche Ziele der SCI.VI.-Lectures sind insbesondere (i) das kooperative multidisziplinäre Zusammenarbeiten von Wissenschaft und Kunst, (ii) das gemeinsame Forschen und Analysieren, Gestalten und Designen im Rahmen unterschiedlicher Lehrformen sowie (iii) konkrete Probleme, die sich bei künstlerisch-gestalterischen Projekten und der theoretischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themengebieten stellen, zu identifizieren und adäquate Lösungsansätze und Bearbeitungsstrategien zu finden.

Vergangene SCI.VI.-Lehrveranstaltungen

WiSe 14/15

Fisch vom Kutter – Nachhaltige Fischerei am Beispiel einer regionalen Initiative

Im WiSe 2014/2015 bieten Sebastian W. Hoggenmüller und Michel Magens gemeinsam einen 2-tägigen Workshop an der MKH an. Während des Workshops kooperieren wir eng mit dem Fisch-vom-Kutter-Projektverantwortlichen Uwe Sturm sowie Wissenschaftler_innen des Exzellenzclusters “The Future Ocean” und Studierenden der Meereswissenschaften der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie auf incom.

// Wann: 12. Dezember 2014, 09.00-18.00 Uhr und 13. Dezember 2014, 09.00-16.00 Uhr
// Wo: Muthesius Kunsthochschule Kiel, Raum L.00.09
// Dozenten: Sebastian W. Hoggenmüller & Michel Magens
// Gäste: Silke Laubscher, Dr. Jörn Schmidt, Uwe Sturm, Dr. Rüdiger Voss

Workshopinhalt

Fisch vom Kutter – Nachhaltige Fischerei am Beispiel einer regionalen Initiative

Die weltweite Fischerei wird immer stärker industrialisiert. Trotzdem stagnieren die Fangzahlen seit Jahrzehnten. Dadurch steigt in Europa und Deutschland der Druck insbesondere auf die kleine, handwerkliche Fischerei durch sinkende Fangzahlen, niedrige Preise und steigende Kosten. Dies führte auch an der Ostseeküste zur starken Abnahme der Anzahl aktiver Fischer, mit kulturellen aber auch touristischen Auswirkungen. Ein Lösungsansatz ist zum Beispiel eine Direktvermarktung wie sie von “Fisch vom Kutter”, einem saisonal, fair und nachhaltig agierenden Fischereiprojekt aus Kiel angeboten wird. Die Fischer erzielen höhere Preise als beim Verkauf an den Großhandel, der Verbraucher erhält fangfrischen Fisch und die Umweltbelastung sinkt, da der Frischfisch nicht wie bisher erst zur Auktion in die Niederlande und zurück gefahren werden muss. Daher trägt diese Initiative sowohl gesellschaftlich als auch ökologisch zu einer besseren Nachhaltigkeit bei. Der direkte Kontakt zum Fischer führt zudem zu einer besseren kulturellen Identifikation der Region mit “ihren” Fischern.
Der Workshop des ZfM-Forschungsschwerpunkts Wissenschaftsvisualisierung (SCI.VI.) beschäftigt sich mit jenen vielgestaltigen Phänomenen am Beispiel des regionalen Informationsangebots “Fisch vom Kutter”. Im Rahmen der 2-tägigen Veranstaltung gilt es, die Kommunikationsanforderungen der Initiative “Fisch vom Kutter” gemeinsam mit dem Projektverantwortlichen Uwe Sturm zu ermitteln, um in einem zweiten Schritt künstlerisch-gestalterische Fragestellungen, Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln. Im Fokus stehen hierbei mehrmediale Wissensdarstellungen und Vermittlungsstrategien, die insbesondere die wissenschaftlichen Themen, die mit “Fisch vom Kutter” untrennbar verbunden sind, sinnlich wahrnehmbar und emotional erfahrbar machen. Während des Workshops kooperieren wir eng mit Wissenschaftler_innen des Exzellenzclusters “The Future Ocean” und Studierenden der Meereswissenschaften der Christian-Albrechts-Universität Kiel (CAU).
Die konkreten Arbeitsfelder des Workshops lassen sich grundlegend in zwei Bereiche differenzieren:

1. Der Bereich “Wissenschaftsvisualisierung”:
In diesen Bereich fällt die spezifische Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Wissensbeständen wie Überfischung, Fischereimanagement, Nachhaltigkeit und “Community supported fishery”. Diese komplexen Inhalte wollen wir mit künstlerischen und gestalterischen Mitteln be- und verarbeiten. Denkbar sind ganz unterschiedliche Methoden und Formate der Wissenschaftsvermittlung – von einem illustrativen Ansatz bis hin zu experimentellen Arbeiten oder szenographischen Projekten. Wissenschaftliche Kooperationspartner sind Dr. Rüdiger Voss und Dr. Jörn Schmidt vom Cluster “Ozean der Zukunft”, Department of Economics/”Sustainable Fisheries”.

2. Der Bereich “mediale Umsetzung”:
Auf Basis der ermittelten Kommunikationsanforderungen konzeptualisieren wir verschiedene kommunikative Strategien und mediale Formen, die die Wahrnehmung der Initiative “Fisch vom Kutter” steigern sollen. Die versinnlichten wissenschaftlichen Inhalte aus dem Bereich “Wissenschaftsvisualisierung” fließen dabei als informativer Bestandteil elementar in die Konzeption der Kommunikationsstrategien und Medienformate mit ein. Die mediale Umsetzung in Digital und Print könnte folgende Punkte umfassen:

  • Konzeption einer App
  • Konzeption/Redesign der Internetseite Fisch-vom-Kutter.de
  • Konzeption von Plakaten und anderen Printprodukten
  • Konzeption von Aktionen etc.

Alle Studierenden der MKH und CAU sind herzlich eingeladen an diesen zwei Tagen Konzepte und Ideen zur Thematik zu erarbeiten. Weitere Infos zum Workshop auf incom. Das Plakat (.pdf) zum Workshop fnden Sie hier. Mehr Infos zu “Fisch vom Kutter” unter www.Fisch-vom-Kutter.de.

WiSe 14/15

Design of Websites

Im WiSe 2014/2015 veranstaltet Michel Magens für das Integrated Marine Postdoc-Network (IMAP) der Christian-Albrechts-Universität Kiel einen Workshop zum Thema “Design of Websites”.

// Wann: Montag, 08. Dezember 2014, 09:00 Uhr
// Wo: Christian-Albrechts-Universität Kiel, Seminargebäude Leibnizstrasse 1, Raum 105 a
// Dozent: Michel Magens

WiSe 14/15

Ein Bild sagt mehr als 1000 Zahlen

Im WiSe 2014/2015 veranstaltet Sebastian W. Hoggenmüller ein 4-tägiges Blockseminar an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern. Das Seminar ist auf 30 Studierende beschränkt. Weitere Informationen finden Sie im digitalen Vorlesungsverzeichnis der Universität Luzern.

// Wann: Freitag/Samstag, 17./18. Oktober 2014, 10.15-17.00 Uhr (Block I von II) und Freitag/Samstag, 28./29. November 2014, 10.15-17.00 Uhr (Block II von II)
// Wo: Universität Luzern, Raum 4.B54
// Dozent: Sebastian W. Hoggenmüller

Seminarinhalt

Ein Bild sagt mehr als 1000 Zahlen

Zahlenbasierte Visualisierungen erfahren eine steigende Relevanz und prägen wesentlich die (visuelle) Kommunikation unserer zunehmend bildorientierten Wissensgesellschaft. So zirkulieren beispielsweise allgegenwärtig Informationsgrafiken zur globalen Erderwärmung, Heat Maps zur europäischen Finanzkrise, Länderrankings des olympischen Medaillenspiegels, Gewinnverlaufskurven in Geschäftsberichten oder Kartenanamorphote zu Armut, Rüstung, Hunger oder Reichtum. Die Besonderheit zahlenbasierter Visualisierungen ist die Kombination von Text, Zahl- und Bildelementen, um komplexe Sachverhalte, zahlenförmige Daten und Informationen durch eine bildorientierte Struktur zu veranschaulichen.
Das Seminar geht davon aus, dass solche visuellen Darstellungsformen mehr sind als die bloße Veranschaulichung sozialer Wirklichkeit oder illustratives Beiwerk in digitalen und analogen Medien. Vielmehr stellen sie visuelle Ordnungen und Beziehungen her, vermitteln neue Einsichten und liefern spezifische Argumente – jenseits der zugrunde liegenden Daten. Wie diese Visualisierungen tatsächlich Wissen (ab-)bilden, wie sie aus einer wissenssoziologisch-phänomenologischen Perspektive zu bestimmen sind und wie man ihre gesellschaftliche Bedeutung hermeneutisch rekonstruieren kann, sind Fragen, die im Seminar durch eine qualitative Auseinandersetzung mit konkreten Einzelfallbeispielen diskutiert und mittels hermeneutischer Methoden bearbeitet werden.
Im Seminar werden zunächst zentrale Texte zu Theorie und Methodologie der Wissenssoziologischen Hermeneutik, empirische Fallbeispiele visueller Analysen sowie aktuelle Entwicklungen der Bildwissenschaften und Visuellen Soziologie auf Basis von Inputreferaten der Teilnehmer diskutiert. In der zweiten Seminarhälfte sollen die konkreten Interpretationsmethoden und theoretischen Überlegungen anhand eigener empirischer Fallstudien angewandt und überprüft werden. Für diese Sitzungen werden kleine Arbeitsgruppen gebildet, die einen visuellen Untersuchungsgegenstand selbst auswählen und vorbereitend bearbeiten. Die jeweiligen Datenmaterialien werden gemeinsam im Plenum ausgewertet sowie methodische und methodologische Probleme, die sich in den Gruppenprojekten stellen, diskutiert.

WiSe 14/15

Arbeitsgruppe SCI.VI.

Im WiSe 2014/2015 bieten Sebastian W. Hoggenmüller und Michel Magens ein gemeinsames Seminar mit dem Titel “Arbeitsgruppe SCI.VI.” an der MKH an. Das Seminarangebot richtet sich explizit an Studierende der MKH und der CAU. Mehr Infos zur Lehrveranstaltung finden Sie auf incom. Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 12 Studierende beschränkt.

// Wann: 14-tägig, immer mittwochs 11.30 Uhr – 13.00 Uhr, Start: 05. November 2014
// Wo: Muthesius Kunsthochschule, Besprechungsraum der Bibliothek
// Dozenten: Sebastian W. Hoggenmüller & Michel Magens

Seminarinhalt

Arbeitsgruppe SCI.VI.

Die Arbeitsgruppe SCI.VI. intensiviert die spezifische Perspektive des Forschungsschwerpunkts Wissenschaftsvisualisierung (SCI.VI.) im ZfM auf das Phänomen Wissenschaftsvermittlung: der künstlerisch-gestalterische Umgang mit wissenschaftlichen Arbeiten sowie die Reflexion der daraus resultierenden Erkenntnisse.
Ziel der Arbeitsgruppe SCI.VI. ist es, ein innovatives Forschungsprojekt im Bereich der Wissenschaftsversinnlichung zu konzeptualisieren. Dementsprechend bietet die Arbeitsgruppe die Möglichkeit, bei organisatorischen, wissenschaftlichen und künstlerisch-gestalterischen Aufgaben im Rahmen der Entwicklung eines Hochschulprojekts mitzuarbeiten. Gemeinsam wollen wir uns u.A. nachstehenden Aufgaben widmen:

  • Die Selektion eines wissenschaftlichen Themengebiets, das Grundlage des künstlerisch-gestalterischen Forschungsprojekts werden soll.
  • Die intensive Einarbeitung in den entsprechenden wissenschaftlichen Diskurs.
  • Die konkrete Ideenentwicklung und Konzeption (vorstellbar sind sämtliche Ausdrucksformen, die wissenschaftliche Themen und Arbeiten sinnlich wahrnehmbar und emotional erfahrbar machen).
  • Das Aufsuchen möglicher (wissenschaftlicher) Kooperationspartner.
  • Die Recherche einschlägiger Literatur und Projekte, Events und Veranstaltungen.

Gleichzeitig soll mit der Arbeitsgruppe SCI.VI. ein Diskussionsrahmen etabliert werden, in dem geplante und aktuelle studentische Arbeiten vorgestellt und gemeinsam besprochen werden können. Ein Workshop, der ebenfalls vom ZfM-Forschungsschwerpunkt Wissenschaftsvisualisierung (SCI.VI.) geplant ist, begleitet die Arbeitsgruppe im Dezember optional (weitere Infos zum Workshop auf incom).

SoSe 14

Science meets Art: Wissenschaft anders vermitteln

Im SoSe 2014 bieten Sebastian W. Hoggenmüller und Michel Magens ein gemeinsames Seminar mit dem Titel “Science meets Art: Wissenschaft anders vermitteln” an der MKH an. Das Seminarangebot richtet sich explizit an Studierende der MKH und der CAU. Mehr Infos zur Lehrveranstaltung finden Sie auf incom.

// Wann: immer mittwochs von 15.00 – 16.30 Uhr, Start: 16. April 2014
// Wo: Muthesius Kunsthochschule Kiel, Raum L.00.09
// Dozenten: Sebastian W. Hoggenmüller & Michel Magens

Seminarinhalt

Science meets Art: Wissenschaft anders vermitteln

Die Vermittlung von wissenschaftlicher Forschung ist heute ein viel diskutiertes Thema und meint ganz unterschiedliche Phänomene. Das Spektrum reicht von der Kommunikation der Wissenschaft mit einer unspezifizierten aber möglichst breiten Öffentlichkeit (z.B. Wissenschaftsmarketing und -journalismus) über den Wissenstransfer im innerwissenschaftlichen Diskurs bis hin zum Dialog über Wissenschaft mit dem Bemühen um Legitimation und Popularisierung von Wissenschaft.
In dem Seminar möchten wir eine spezifische Perspektive auf das Phänomen der Wissenschaftsvermittlung einnehmen: der künstlerisch-gestalterische Umgang mit wissenschaftlichen Arbeiten sowie die Reflexion der daraus resultierenden Erkenntnisse. Hierzu wollen wir das Thema Wissenschaftsvermittlung gemeinsam bearbeiten sowie dessen sinnlich erfahrbare Ausdrucksformen und verschiedene Formate grundlegend untersuchen. Ziele des Seminars sind:

  • Gemeinschaftlich forschen und analysieren.
  • Einen eigenen Zugang zu dem heterogenen Forschungsgebiet entwickeln und die unterschiedlichen künstlerisch-gestalterischen Phänomene (wie z.B. Visualisierungen, auditive Installationen, interaktive Projektionen, performative Inszenierungen, szenografische Raumgestaltung, Exponate oder Ausstellungen) innovativ strukturieren. Hierbei sind sowohl existierende Methoden & Formate der Wissenschaftsvermittlung aufzuspüren, als auch potentiell Mögliche zu erdenken.
  • Probleme bei der künstlerisch-gestalterischen Arbeit mit wissenschaftlichen Themengebieten identifizieren und konkrete Lösungsansätze und Bearbeitungsstrategien suchen.
  • Die Konzeption von Miniprojekten, die sich mit wissenschaftlicher Forschung (z.B. Future Ocean, Fraunhofer) auseinandersetzen. Vorstellbar sind sämtliche Ausdrucksformen, die wissenschaftliche Themen und Arbeiten sinnlich wahrnehmbar und emotional erfahrbar machen.

Studierende, die im Rahmen des Fraunhofer-Projekts eine eigene Arbeit entwickeln möchten, sind ausdrücklich willkommen.